Kurz gesagt: Eine Krawatte wird gerollt oder flach verpackt, nie gefaltet. Am einfachsten rollen Sie sie von der Spitze her locker auf und legen sie in eine kleine Schachtel. Für ein besonderes Geschenk kommt ein passendes Einstecktuch dazu. Faltkanten in der Seide verschwinden nur langsam, deshalb gehört die Krawatte nie geknickt ins Päckchen.
Eine Krawatte ist schnell gekauft, aber das Verpacken ist erstaunlich knifflig: Sie ist lang, schmal und empfindlich gegen Knicke. Hier sind vier Ideen, die gut aussehen und die Krawatte schonen.
Idee 1: gerollt in der Schachtel
Die klassische und schonendste Variante.
- Legen Sie die Krawatte mit der Vorderseite nach unten flach auf den Tisch.
- Rollen Sie sie von der breiten Spitze her locker auf, nicht zu fest, damit keine Druckstellen entstehen.
- Setzen Sie die Rolle aufrecht in eine kleine, quadratische Schachtel, etwa 10 × 10 cm.
- Füllen Sie den Rest mit Seidenpapier, damit die Rolle nicht aufgeht.
Sieht man in die Schachtel, wirkt die Rolle wie eine Schnecke und zeigt das Muster. Das ist auch die beste Art, Krawatten im Schrank aufzubewahren.
Idee 2: als Set mit Einstecktuch
Ein passendes Einstecktuch macht das Geschenk vollständig und füllt die Schachtel. Rollen Sie die Krawatte wie oben auf und legen Sie das Einstecktuch gefaltet daneben, etwa in der Dreiecksfalte mit der Spitze nach oben. Zu einer dunkelblauen oder weinroten Seidenkrawatte passt das Brocade Carré Mokka Foliage, zu fast allem das weiße Essentials-Einstecktuch. Welche Kombination wirkt, steht unter Krawatte und Einstecktuch kombinieren.
Idee 3: flach im großen Umschlag
Für den Postversand oder als Beilage zu einer Karte: Legen Sie die Krawatte der Länge nach einmal zusammen, sodass die schmale Spitze unter der breiten liegt, aber knicken Sie sie nicht. In einem langen Umschlag (DL oder größer) mit Seidenpapier bleibt sie glatt. Die einzige Faltstelle liegt in der Mitte und fällt nach dem ersten Tragen heraus.
Idee 4: im Glas oder in der Dose
Eine originelle Variante für Weihnachten: Die gerollte Krawatte kommt in ein großes Einmachglas oder eine Keksdose, dazu ein paar Zimtstangen oder eine kleine Karte. Wichtig ist, dass das Glas trocken ist und der Deckel nichts einklemmt.
Was Sie vermeiden sollten
- Falten: Mehrere Faltkanten in Seide sieht man auch nach dem Bügeln noch. Lieber rollen.
- Klebeband auf dem Stoff: Es hinterlässt Rückstände. Kleben Sie nur das Papier.
- Zu enge Schachteln: Wird die Rolle gequetscht, entstehen Druckstellen.
- Preisschild und Rechnung: vor dem Einpacken entfernen, die Rechnung für einen eventuellen Umtausch separat aufheben.
Welche Krawatte eignet sich als Geschenk?
Ob Seide oder Baumwolle, uni oder gemustert, entscheidet seine Garderobe. Unser Ratgeber Krawatte als Geschenk hilft bei der Wahl. Die sicherste Wahl ist eine einfarbige Seidenkrawatte in Dunkelblau, Weinrot oder Dunkelgrün, zum Beispiel die Heritage Silk Dunkelblau.
Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen
Wie verpackt man eine Krawatte, ohne dass sie knickt?
Rollen Sie die Krawatte von der Spitze her locker auf und legen Sie sie aufrecht in eine kleine Schachtel. So entstehen keine Faltkanten.
Darf man eine Krawatte falten?
Einmal in der Mitte für einen Umschlag ist in Ordnung. Mehrere Falten hinterlassen in Seide sichtbare Kanten.
Was passt zusätzlich in die Schachtel?
Ein passendes Einstecktuch. Es füllt die Schachtel und macht aus der Krawatte ein Set.











